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Santuario en tiempos de guerra (2/2)

Sept

Themen: Umwelt, Ukraine Krieg

Regionen: International, Russland/Eurasien

Das Biosphärenreservat Askanija-Nowa in der ukrainischen Steppe wurde erst in den 1980er Jahren umfassend restauriert. Nach dem Zerfall des sowjetischen Regimes erhielt es UNESCO-Status und wurde unter Direktor Victor Gavrilenko vom damaligen ukrainischen Forschungsinstitut für Steppenzucht getrennt. Mit jährlich mehr als 100'000 Besuchern gewann das Gebiet an Bekanntheit und wurde 2008 zu einer der sieben Naturwunder der Ukraine gewählt; bei der internationalen Initiative der neuen sieben Naturwunder erhielt es keine Auszeichnung. Der Krieg hat den Tourismus jedoch nahezu zum Erliegen gebracht. Im sowjetischen Hotel Kanna ist nur noch ein Gast untergebracht, und der Empfangsmitarbeiter beklagt schlechte Geschäfte. Die 3'500 Einwohner zählende Ortschaft wirkt verlassen, obwohl die Menschen ihren Alltag fortsetzen. Reservat, Zoo und dendrologischer Park sichern mit zusammen 300 Arbeitsplätzen die wirtschaftliche Grundlage des Ortes.

www.sept.info

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