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Saskia Schenker: «Thomi Jourdan wird sich vermutlich ärgern, weil er jetzt lieber vorwärts machen wi...

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Saskia Schenker: «Thomi Jourdan wird sich vermutlich ärgern, weil er jetzt lieber vorwärts machen wi...

Themen: Gesundheit, CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Saskia Schenker, Direktorin des Krankenkassenverbands Prio Swiss, zieht nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana eine positive Bilanz der Koordination zwischen Versicherern, Kantonen und Bundesamt für Gesundheit. Medizinische Kosten seien weitgehend gedeckt, ungedeckte Beträge würden über die kantonale Opferhilfe abgewickelt. Für neue Hautersatz-Produkte sei ein ausserordentliches Verfahren geschaffen worden. Schenker kritisiert zugleich den stetig wachsenden Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, deren Ausgaben über 42 Milliarden Franken jährlich liegen. Bestehende Leistungen müssten systematischer auf Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Als Beispiele nennt sie Magnesium ohne nachgewiesenen Mangel und baldrianhaltige Arzneimittel; bei Letzteren seien Einsparungen von rund 40 Millionen Franken pro Jahr möglich. Für Basel-Stadt und Baselland verlangt sie eine gemeinsame Spital- und Investitionsplanung. Vor KSBL-Neubauten müssten Leistungen mit Basel-Stadt und Solothurn abgestimmt werden, um Mindestfallzahlen, Qualität und Kosten besser zu berücksichtigen.

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