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„Schulabsentismus“

Inside Paradeplatz
„Schulabsentismus“

Themen: Bildung, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Zum Schulbeginn kritisiert der Autor den Begriff «Schulabsentismus» und die aus seiner Sicht verbreitete Tendenz, unangenehme Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen mit Fachbegriffen und professioneller Begleitung zu versehen. Er erinnert an eigene gelegentliche Unlust, morgens zur Schule zu gehen, und stellt dies heutigen Warnungen vor psychischen Belastungen gegenüber. Der Autor betont, dass Kinder, die ernsthafte Schwierigkeiten hätten und dauerhaft nicht mehr zur Schule gingen, Unterstützung bräuchten. Seine Kritik richte sich nicht gegen diese Fälle, sondern gegen eine aus seiner Sicht übermässige Deutung normaler Herausforderungen des Erwachsenwerdens als psychische Krise. Auch neue inklusive Sprachregeln und gesellschaftspolitische Begriffe führt er als Beispiele für diese Entwicklung an. Kinder sollten lernen, dass Gefühle wichtig seien, Belastungen aber nicht immer vermeidbar seien und nicht jede Angst eine Krise darstelle.

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