Themen: Bildung, Gesundheit, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
GLP-Grossrätin Sandra Bothe verlangt weitere Hitzeschutzmassnahmen für Basler Schulen. Der Regierungsrat anerkennt, dass hohe Temperaturen Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen können, setzt bisher aber vor allem auf Trinkempfehlungen, richtiges Lüften, Sonnenschutz, Tests zur Frühlüftung, Deckenventilatoren an einzelnen Standorten und die Verantwortung der Schulen. Bothe hält dies für unzureichend und reicht erneut eine schriftliche Anfrage ein. Sie fordert einheitliche Kriterien und Weisungen für alle Schulstufen, gestützt auf fachlich definierte Temperatur- und Orientierungswerte. Lehrpersonen und Schulleitungen dürften mit den Entscheidungen bei Hitze nicht allein gelassen werden. Auch der Schweizer Lehrerinnen- und Lehrer-Dachverband verlangt verbindliche Werte für Schulräume. Bothe will zudem klären lassen, unter welchen Voraussetzungen besonders belastete Zimmer klimatisiert oder einzelne Unterrichts- und Aufenthaltsräume gekühlt werden könnten. Dabei soll der Basler Strommix berücksichtigt werden. Sie betont, Kinder müssten trotz Hitze zur Schule und der Bildungsauftrag dürfe nicht vernachlässigt werden.