Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Wallis/Graubünden
Die Schweiz erwägt nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana, auch die Behandlungskosten weiterer ausländischer Verletzter zu übernehmen. Bereits für zwölf italienische Opfer sind 1,5 Millionen Franken veranschlagt. Frankreich, Belgien und Luxemburg könnten ebenfalls Forderungen stellen. Die Übernahme der Kosten für weitere 17 Verletzte aus diesen Ländern könnte sich auf fünf Millionen Franken belaufen. Nach den bilateralen Verträgen mit der EU wären grundsätzlich die jeweiligen Heimatländer für diese Spitalrechnungen zuständig. Der Bundesrat begründet die vorgesehene Ausnahme jedoch mit aussenpolitischen Gründen und stützt sich dabei auf Notrecht.