Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Rund ein Viertel der vermögenden Schweizerinnen und Schweizer hat in den vergangenen fünf Jahren die wichtigste Anlagebank gewechselt. Das ergibt eine Befragung der Hochschule Luzern und der Luzerner Kantonalbank unter 307 Personen mit mehr als einer Million Franken frei verfügbarem Vermögen. Im Schnitt führen sie 3,3 Bankbeziehungen; bei nur etwa der Hälfte ist die Zahlungsverkehrsbank zugleich die wichtigste Anlagebank. UBS und Kantonalbanken stellen zusammen für 48 Prozent der Befragten die wichtigste Anlagebank, wobei UBS auf 27 und Kantonalbanken auf 21 Prozent kommen. Als ein Grund für die Wechsel nennen Studienautoren auch das Verschwinden der Credit Suisse. Fast alle Befragten halten Wertschriften, 90 Prozent investieren direkt in Aktien. Auch Fonds, Derivate, strukturierte Produkte und Immobilien sind verbreitet. Trotz hoher eigener Finanzkompetenz wünschen viele regelmässigen Kontakt mit der Beratung. Entscheidend sind Fachkompetenz, Vertrauen, Stabilität und transparente Kommunikation.