Themen: Umwelt, Gesellschaft
Regionen: International, Europa
Mehrere Erdstösse haben seit 11.51 Uhr das Tyrrhenische Meer vor Sizilien erschüttert. Das stärkste Beben erreichte laut dem italienischen Institut für Geophysik und Vulkanologie Magnitude 5; sein Epizentrum lag nordwestlich der Äolischen Inseln nahe Alicudi. Erschütterungen waren von Palermo bis Catania und auf den Äolischen Inseln spürbar. In Schulen wurden Schülerinnen, Schüler und Personal aus Gebäuden geführt, in Palermo verliessen auch Beschäftigte Büros. In Trapani wurde der Justizpalast geräumt. Am dortigen Flughafen verursachten Probleme mit der Pistenbeleuchtung Umleitungen einzelner Flüge. Nach dem Beben schwarm wurde eine orange Tsunamiwarnung ausgerufen. Der Leiter des sizilianischen Zivilschutzes ordnete Alarmbereitschaft für betroffene Gemeinden und Einsatzkräfte an. Palermo meldete zunächst weder Personen- noch Sachschäden. Bürgermeister Roberto Lagalla empfahl insbesondere Menschen an der Küste, nicht aufs Meer hinauszufahren und behördliche Anweisungen zu befolgen.