Themen: Unbestimmt
Regionen: International, Afrika
Bei einer Kollision zweier Züge in Gizeh südlich von Kairo sind nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums sieben Menschen gestorben und 112 verletzt worden. Mehrere Wagen entgleisten. Weitere 45 Menschen konnten das Spital nach einer Verbesserung ihres Zustands verlassen. Von den Verletzten wurden 72 in Al-Wasta, 33 in Al-Ayyat und sieben in Atfih behandelt. Die Leichname wurden den Justizbehörden übergeben. Die ägyptische Finanzaufsicht erhöht die Entschädigung bei Tod oder dauerhafter Vollinvalidität ausnahmsweise von 30'000 auf 50'000 ägyptische Pfund, rund 760 Franken. Ihr Präsident Islam Azzam beauftragte das Versicherungskonsortium für Bahn- und Metrorisiken, die Familien der Toten und Verletzten umgehend zu kontaktieren und Zahlungen nach Vorlage der nötigen Unterlagen rasch abzuwickeln. Andere Verletzungsfälle sollen nach geltendem Recht und anhand medizinischer Berichte behandelt werden.