Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Quitt meldet, dass am 7. Oktober eine unberechtigte Drittperson über eine veraltete technische Schnittstelle auf die Plattform zugegriffen hat. Möglicherweise betroffen sind Profildaten von Beschäftigten, darunter Namen, Handynummern, AHV-Nummern, IBAN und Aufenthaltsstatus. Nicht betroffen seien Lohnabrechnungen, Pass- und ID-Kopien, Passwörter sowie Daten der Arbeitgebenden. Quitt warnt vor verdächtigen Links und Nachrichten, die angeblich von der Plattform, der Ausgleichskasse oder dem Migrationsamt stammen, und bittet um Meldungen verdächtiger Aktivitäten. Eine IBAN allein ermögliche keinen Zugriff auf ein Konto; dennoch sollen Betroffene in den kommenden Wochen aufmerksam bleiben. Die Plattform übernimmt für private Haushalte die administrative Abwicklung von Anstellungen und wirbt mit legaler Beschäftigung. Nach eigenen Angaben nutzen sie 32’103 Arbeitgeber; jährlich werden darüber 461 Millionen Franken Lohnsumme abgerechnet. Quitt beschäftigt rund 40 Personen, mit Entwicklung in Armenien sowie Mitarbeitenden in England und Deutschland.