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Siedlungsnatur stärkt Synergien

Hochparterre
Siedlungsnatur stärkt Synergien

Themen: Umwelt, Gesellschaft, Ungleichheit

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Fachleute des Binding Preises werben für mehr Biodiversität im Siedlungsraum, auch an stark genutzten Orten wie beim Zürcher Hauptbahnhof. Nutzungskonflikte liessen sich nicht immer auflösen, doch gestalterische Mittel wie Dornensträucher könnten Naturflächen ohne Zäune schützen. Markus Fischer betont, dass die Umgebung Wertvorstellungen präge: Wer wenig biologische Vielfalt erlebt, halte sie später weniger für selbstverständlich und priorisiere sie seltener. Manuela Di Giulio verweist neben sauberer Luft und kühlerem Klima auf Erholung und Freude, etwa durch wahrgenommene Vogelstimmen. Claudia Moll sieht Potenzial nicht nur an Siedlungsrändern, sondern auch in Neubausiedlungen und auf Tiefgaragen. Solche kleineren Flächen könnten Arten vernetzen. Grosse Parks, Friedhöfe sowie Korridore entlang von Gewässern und Bahnen bleiben für anspruchsvollere Arten wichtig. Biodiversität sei auch eine Gerechtigkeitsfrage, weil günstigere Wohnlagen heute oft weniger Grünräume aufweisen.

www.hochparterre.ch

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