Themen: Bildung, Digitalisierung
In derselben Woche, in der der Börsengang von SpaceX ihn zum ersten Billionär der Welt machen sollte, war Elon Musk auf X vor allem damit beschäftigt, ein rassistisches Pogrom in Belfast anzustacheln. Immer wieder teilte er mit seinen 240 Millionen Follower:innen Hassbotschaften Tommy Robinsons, dem mehrfach verurteilten Gründer der «English Defence League», und anderen rechtsextremen Accounts. Ohne Musks aktive Verstärkung, so haben Forscher:innen des Center for Countering Digital Hate (CCDH) nachgewiesen, hätten Robinsons kaum verdeckte Aufrufe zur Gewalt, sich nicht so rasch millionenfach verbreiten können. Mitten im Strom des Hasses teilte Musk auch ein vergleichsweise harmlos wirkendes KI-generiertes Video, das zunächst nichts mit dem gewalttätigen Mob auf den Strassen Belfasts zu tun zu haben scheint. ...