Themen: Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Am 1. November haben Vertreterinnen und Vertreter des Kantons und der Stadt Zug, militärischer Vereine sowie des Gebirgsinfanteriebataillons 48 auf dem Friedhof St. Michael der im Dienst verstorbenen Soldaten gedacht. Bei der Gedenkfeier am Soldatendenkmal legte Sicherheitsdirektorin Laura Dittli zusammen mit den Anwesenden einen Kranz mit der Aufschrift «In dankbarer Erinnerung» nieder. Dittli erklärte, Gedenken bedeute, Menschen nicht zu vergessen, die vorangegangen seien und Verantwortung für die Gemeinschaft getragen hätten. Das Denkmal trägt die Inschrift «Freiheit und Ehre. Unseren toten Kameraden.» Es erinnert an Soldaten, die während der beiden Weltkriege im Dienst starben, darunter Opfer der Spanischen Grippe von 1918 und 1919. Dominik Schwerzmann vom Amt für Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Militär betonte, militärischer Dienst habe auch ohne Kampfhandlungen Leid und Verluste verursacht.