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So sieht Luzerns «goldene Narbe» aus

Zentralplus
So sieht Luzerns «goldene Narbe» aus

Themen: Kultur

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Die Schweizer Armee hat am 2. November auf dem Gelände des Armee-Ausbildungszentrums Luzern den Gedenkort «Monumoira» eingeweiht. Er ist Armeeangehörigen und Zivilpersonen gewidmet, die bei militärischen Unfällen starben. Die meisten Todesfälle im Dienst ereigneten sich laut Armee nicht in kriegerischen Ereignissen, sondern bei Ausbildung, Einsätzen oder im Dienstalltag. An der schlichten Zeremonie nahmen unter anderen Regierungsrätin Ylfete Fanaj, Armeechef Benedikt Roos sowie die Divisionäre Daniel Keller und René Wellinger teil. Das Projekt des Künstlers Andreas Schneider und des Architekten Philipp Schallnau gewann einen 2020 gestarteten Wettbewerb, wurde 2021 gekürt und im Sommer 2026 realisiert. Es umfasst ein 167 Meter langes Metallband und eine 26 Meter hohe Stele. Das Band steht für den unerwarteten Einschnitt eines Schicksalsschlags; die nachts leuchtende Stele erinnert an eine ewige Flamme. Im abgesenkten Bereich stehen Texte über Verlust, Schmerz und Trauer in vier Landessprachen.

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