Themen: Leben, Wirtschaft/Finanzen, Ungleichheit
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Bestandsmieten in Zürich sind laut der städtischen Mietpreiserhebung zwischen 2022 und 2024 um drei Prozent gestiegen. Bereits von 2020 bis 2022 hatten sie um 6,5 Prozent zugenommen. Eine von der Stadt definierte typische Wohnung mit 75 Quadratmetern kostet heute 1690 Franken pro Monat und damit 150 Franken mehr als 2022. Der Durchschnitt wird stark durch gemeinnützige Eigentümerschaften wie Genossenschaften beeinflusst. Bei ihnen würde die Modellwohnung rund 1150 Franken kosten, bei privaten Eigentümern 1990 Franken. Bei den jüngsten Erhöhungen erkennt die Stadt jedoch keinen Unterschied zwischen gemeinnützigen und nicht gemeinnützigen Anbietern. Besonders teuer sind nicht gemeinnützige Wohnungen in Altstadt, Riesbach und Oberstrass. In der Altstadt wäre die typische private Wohnung rund 1200 Franken teurer als in Affoltern. Affoltern, Leimbach und Schwamendingen zählen zu den günstigsten Quartieren; in Affoltern stiegen die Mieten am wenigsten.