Themen: Gesundheit, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Aargau/Solothurn, Basel/NWCH
Die Solothurner Spitäler (SOH) zeigen sich offen für Kooperationen mit Leistungserbringern benachbarter Kantone, von gemeinsamer Grundversorgung bis zu gemeinsam betriebenen Spitälern. Ein konkretes Projekt mit Baselland liege aber nicht vor, sagt SOH-Sprecher Gian Trionfini. Zuvor hatte die BaZ über Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Baselland und einem möglichen Neubau im Raum Dornach-Reinach berichtet. Basellands Gesundheitsdirektor Thomi Jourdan verlas im Landrat eine gemeinsam mit Solothurner und Baselbieter Verantwortlichen unterzeichnete Stellungnahme: Es habe weder ein Angebot für gemeinsame Spitalinfrastruktur gegeben, noch bestünden entsprechende strategische Absichten. Die Meldung befeuert die Debatte über die Baselbieter Spitalstrategie. Eine Landratskommission empfiehlt, an den Standorten Liestal und Bruderholz festzuhalten; der Landrat soll voraussichtlich am 19. November beraten. Eine dringliche Interpellation zu den Solothurner Kooperationsmöglichkeiten verfehlte mit 49 zu 33 Stimmen das nötige Zweidrittelsmehr.