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Chiapas: l’insécurité alimentaire sur le fil

lecourrier.ch

Themen: Ungleichheit, Klima&Energie, Gesundheit

Regionen: International, Nordamerika

Indigene Gemeinden im mexikanischen Chiapas kämpfen nach zwei zerstörten Ernten mit Ernährungsunsicherheit. Eine zweimonatige Dürre vernichtete zunächst Mais, Bohnen und Gemüse; Anfang Oktober überschwemmten Starkregen die erneut bestellten Felder. Nur wenige Familien verfügen über bewässerte Flächen, auf denen sie in der Trockenzeit anbauen können. Zugleich verteuern sich Mais, Bohnen und Gemüse auf lokalen Märkten. Mit Unterstützung der Organisation Madre Tierra Mexico hatten die Gemeinden zuvor Brunnen und Bewässerungsnetze gebaut sowie Trockentoiletten, geschlossene Öfen und neue Einkommensmöglichkeiten geschaffen. Diese Fortschritte bleiben jedoch fragil. Die Unsicherheit betrifft auch den Zugang zu Medikamenten und Schulmaterial und kann junge Erwachsene zur Migration drängen. Der Autor führt die veränderten Bedingungen auf den Klimawandel zurück. Madre Tierra Mexico sucht nun gemeinsam mit den Dorfbewohnern nach Wegen, Wasser so zu nutzen, dass Ernten gerettet werden können, ohne die Versorgung in der Trockenzeit zu gefährden.

lecourrier.ch

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