Themen: Partei-Politik, Technologie, Migration/Asyl
Regionen: International, Europa
Ein schweres Zugunglück mit rund 70 Toten und mehr als 100 Verletzten verschärft laut dem Beitrag den Druck auf Spaniens Regierung vor den für den 29. November angesetzten Expresswahlen. Ein staatlicher AVE-Zug sei mit 200 km/h auf einen stehenden privaten Iryo-Zug aufgeprallt, nachdem ein Computersystem ausgefallen sei und die Leitstelle Fehler gemacht habe. Auf der Strecke Madrid–Sevilla fehle weiterhin das moderne Zugsicherungssystem ERTMS; nach dem Ausfall eines älteren Systems sei mit ASFA im Handbetrieb gearbeitet worden. Der Beitrag kritisiert, dass die Regierung den Fehler einem einzelnen Mitarbeitenden zuschreibe und gleichzeitig den Ausbau des Schnellzugnetzes vorangetrieben habe, ohne die Sicherheit entsprechend zu modernisieren. Er verbindet die Kritik zudem mit Sánchez’ Migrations- und Wohnungspolitik, dem Tod einer älteren Frau nach einer Zwangsräumung, dem Wahlkampf mit Verweisen auf Franco sowie dem grossen Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel 2025.