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Spanien: Der Kampf gegen das Feuer beginnt im Winter

Infosperber
Spanien: Der Kampf gegen das Feuer beginnt im Winter

Themen: Umwelt, Klima&Energie, CH-Politik

Regionen: International, Europa

Pedro Pozas Terrados fordert für Spanien einen grundlegenden Wandel bei der Waldbrandprävention. Grosse Brände seien nicht allein Folge von Hitze, Dürre und anderen Auswirkungen der Klimakrise, sondern auch Resultat vernachlässigter Wälder, entvölkerter ländlicher Räume und unzureichender politischer Vorsorge. Trockene Vegetation, geringe Luftfeuchtigkeit und wechselnde Winde machten Wälder im Sommer besonders gefährlich, doch die entscheidende Arbeit müsse bereits im Winter erfolgen. Nötig seien dauerhaft beschäftigte, gut ausgebildete Forstteams, die trockenes Pflanzenmaterial entfernen, Brandschneisen pflegen und gefährdete Gebiete um Siedlungen sichern. Der Autor plädiert zudem für kontrollierte Weiden, die Pflege von Landschaften und eine Stärkung des ländlichen Raums. Er kritisiert, dass Behörden bei Grossbränden Schuldzuweisungen austauschten und Parteien Notlagen instrumentalisierten. Gefordert werden ein nationaler Pakt, ausreichende Mittel, Frühwarnsysteme, Forschung, koordinierte Behördenarbeit, Strafverfolgung bei Brandstiftung und Umwelterziehung. Auch die Bevölkerung trage durch sorgfältiges Verhalten Verantwortung für den Waldschutz und die Artenvielfalt.

Infosperber

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