Themen: Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Europa
Spaniens Regierung hat nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen und massiven Protesten ein umfangreiches Paket gegen die Wohnungsnot beschlossen. Vorgesehen sind ein längerer Schutz vor Zwangsräumungen, strengere Vorschriften für Zeitmieten und Zimmervermietungen sowie der Ausbau des öffentlichen Wohnraums. Sogenannte «Geierfonds» sollen bis 2028 keine Wohnungen mehr erwerben dürfen. Besonders umstritten ist die geplante Einführung unbefristeter Mietverträge. Die Massnahmen benötigen noch die Zustimmung des Parlaments. Dort verfügt die Regierung über keine eigene Mehrheit, weshalb der Ausgang der Beratungen offen ist.