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Stadt Zürich: Downgrade unausweichlich

Inside Paradeplatz
Stadt Zürich: Downgrade unausweichlich

Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die Stadt Zürich rechnet im Budget 2027 mit einem Defizit von 407 Millionen Franken und plant eine Kapitalaufnahme von 1,65 Milliarden Franken. Seit 2023 genügt der Cash-flow laut den Angaben nicht mehr, um laufende Ausgaben und Investitionen zu finanzieren; die Selbstfinanzierung sei auf gut 20 Prozent gesunken. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten sollen innert zwei Jahren von 7,2 auf 9,75 Milliarden Franken steigen und könnten 2030 mehr als 14 Milliarden erreichen. Als Belastungen werden Stellenwachstum, neue Ausgaben, Subventionen und Investitionen genannt, darunter jährlich 26 Millionen Franken für das Kunsthaus. Zusätzliche Risiken sieht der Beitrag bei sinkenden Steuereinnahmen nach dem Wegzug von Vontobel und Cembra Money Bank. S&P Global will am 9. Oktober 2026 die nächste Bewertung der Stadt veröffentlichen. Die Ratingagentur verweist darauf, dass die prognostizierte Verschuldung im Verhältnis zu den Betriebserträgen eines von mehreren Kriterien sei. Ein Downgrade oder negativer Ausblick könnte die Finanzierung verteuern.

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