Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Spiez arbeitet mit der Schweizer Bezahllösung VERD.cash zusammen und will damit den lokalen Wirtschaftskreislauf stärken. VERD erhebt bei angeschlossenen Betrieben eine Transaktionsgebühr von 0,6 Prozent. Von den daraus erzielten Gebühren fliesst die Hälfte in den Gemeindetopf jenes Ortes, in dem die zahlende Person wohnt. Bei Zahlungen von Einwohnerinnen und Einwohnern aus Spiez erhält somit der Spiezer Topf Mittel, unabhängig davon, wo in der Schweiz bezahlt wird. Der Gemeinderat hat die Aktivierung dieses Gemeindetopfs bereits veranlasst. Die Einnahmen können örtliche Vereine, Kulturangebote oder andere Initiativen unterstützen. Über die konkrete Verwendung entscheiden die in Spiez wohnhaften Mitglieder der VERD Purpose Genossenschaft. Ein Beitritt ist mit einem einmaligen Beitrag von 5 Franken möglich. Gemeindepräsidentin Jolanda Brunner und Gewerbeverbandspräsident Patrick Jäger sehen in der Kooperation Vorteile für Gemeinschaft und lokale Betriebe.