Themen: Innen-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Südamerika
Der paraguayische Senat hat ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Santiago Peña eingeleitet. Hintergrund ist eine Bankenkrise, die das Land seit mehreren Tagen erschüttert. Nach dem Zusammenbruch einer Grossbank haben Millionen Kundinnen und Kunden keinen Zugriff mehr auf ihre Guthaben. Peña ist in die Krise verwickelt, weil er zuvor an der Muttergesellschaft der Bank beteiligt war. Am Donnerstagabend kündigte er seinen Rücktritt an. Das Parlament akzeptierte diesen jedoch nicht und leitete stattdessen das Amtsenthebungsverfahren ein. Damit soll auch der Weg für eine mögliche strafrechtliche Verfolgung frei werden.