Themen: Wirtschaft/Finanzen, Technologie
Regionen: Schweiz, Ostschweiz, International, Europa
Stadler Rail hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 40 Prozent auf 2 Milliarden Franken gesteigert und die Ebit-Marge von 2,6 auf 4 Prozent erhöht. Der Auftragseingang lag bei 2,7 Milliarden Franken, der Auftragsbestand bei einem Rekordwert von 33,3 Milliarden. Das Unternehmen aus Bussnang bestätigt für 2026 einen Umsatz von deutlich über 5 Milliarden Franken und eine Ebit-Marge von über 5 Prozent. Belastend bleibt die Liquidität: Ein kurzfristiger Betriebskredit wurde von 90 auf 125 Millionen Franken erhöht, unter anderem für die Auszahlung einer knapp 50 Millionen Franken hohen Dividende. Die Refinanzierung einer 300-Millionen-Anleihe über zwei neue Anleihen erhöht zudem die jährlichen Zinskosten um rund 3,5 Millionen Franken. In Darmstadt verlangt die Verkehrsgesellschaft HEAG mobilo weitere Verbesserungen an Stadlers TINA-Trams, weil Tests zusätzliche Massnahmen gegen Lärm und Erschütterungen nahelegen. Der Konflikt gewinnt angesichts grosser Berliner Aufträge an Bedeutung.