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Stadt entschuldigt sich bei trans Frau ++ Keine Beschränkung in Berner Badis

Hauptstadt
Stadt entschuldigt sich bei trans Frau ++ Keine Beschränkung in Berner Badis

Themen: Gleichstellung, Gesellschaft, Leben

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Die Stadt Bern entschuldigt sich bei einer trans Frau, die am Sonntagabend aus dem für Frauen reservierten Bereich «Paradiesli» im Marzilibad verwiesen worden war. Mehrere Besucherinnen hatten sich an ihrer Anwesenheit gestört; Badpersonal und Polizei schickten die Frau schliesslich vom Gelände. Die Stadt beurteilt die Fortweisung nachträglich als falsch und will einen öffentlichen Leitfaden zur Zugangsregelung für den Frauenbereich ausarbeiten. Gemeinderätin Ursina Anderegg hält fest, als Frau gelte, wer sich als Frau identifiziere. Gleichzeitig sorgt die Hitzewelle für ausserordentlichen Andrang: An Spitzentagen besuchen über 20’000 Menschen das Marzili, doch Bern plant anders als Ostermundigen keine Einlassbeschränkung. Die Stadt setzt an stark frequentierten Tagen Sicherheitsdienstpatrouillen ein. Die Aare erreichte mit 23,4 Grad einen Juni-Rekord; bei sehr heissem Asphalt auf dem Aareweg empfiehlt die Stadt Schwimmschuhe. Auch Rasenflächen und der neue Kinderbereich stehen wegen der Hitze im Fokus.

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