Themen: Klima&Energie, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Stadt Zürich stellt 7,7 Millionen Franken für Vorhaben bereit, welche die Stadt zukunftsfähiger machen sollen. Aus 233 Vorschlägen aus der Bevölkerung wurden 26 Projekte für eine nächste Auswahlrunde bestimmt. Einer der Vorschläge sieht eine neue Lokalwährung vor. Der Initiant begründet dies mit Kritik an Franken und Rappen und verweist auf erforschte sowie anerkannte Lokalwährungen; die neue Währung solle den Klimawandel an der Wurzel angehen. Stadtrat Andreas Hauri von der GLP, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements, habe sich von der Idee angetan gezeigt. Die Zürcher Hochschule schlägt vor, die Plakatgesellschaft APG zu enteignen, damit Werbeflächen nicht länger den Konsum förderten, sondern Quartiergemeinschaften zugutekämen. Ein weiteres Projekt will ein Glashaus schaffen, in dem alte Kleider abgegeben, gewogen, sortiert und repariert werden. Im September folgt die nächste Runde; ausgewählte Ideen sollen durch die Stadt finanziert werden.