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Stadtparlament will Kino Corso retten

TSRI
Stadtparlament will Kino Corso retten

Themen: Kultur, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Zürcher Gemeinderat hat mehrere Postulate zum Erhalt des Kino Corso deutlich angenommen und den Stadtrat damit zu neuen Abklärungen verpflichtet. Dieser will das Haus sanieren und ab 2029 als flexibles Eventhaus nutzen; das heutige Kino würde in dieser Form verschwinden. AL, Grüne, SVP, Die Mitte und FDP verlangten dagegen, eine neue Betreiberin für das Traditionskino zu suchen. Sie verweisen auf dessen Bedeutung für die Zürcher Filmlandschaft und das Zurich Film Festival sowie auf gestiegene Planungskosten. SP und GLP unterstützten die stadträtliche Linie. Stadtrat Daniel Leupi erklärte, das Corso sei ursprünglich nicht als Kino gebaut worden; eine Kinonutzung auf Jahrzehnte festzuschreiben, sei nicht nachhaltig. Ebenfalls einstimmig überwies der Rat ein Postulat von SP und AL zur Sicherung mittelgrosser Konzertlokale für 1'000 bis 5'000 Personen. Anlass sind die bevorstehenden Schliessungen von Komplex 457 und X-TRA.

TSRI

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