Themen: CH-Politik, Partei-Politik, Leben
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Neubewertung von Zürcher Liegenschaften im Finanzvermögen ergibt einen Buchgewinn von 2,5 Milliarden Franken. Er erhöht das Vermögen der Stadt, nicht aber ihre Liquidität. Der Stadtrat will 750 Millionen Franken dem Wohnraumfonds und 1,75 Milliarden einem Rahmenkredit Wohnen zuweisen. Die GLP bevorzugt zweckfreies Eigenkapital und kritisiert, dass über den Rahmenkredit Bauprojekte ohne einzelne Volksabstimmungen finanziert werden könnten. Auch die FDP lehnt die Verwendung des Buchgewinns ab. Die SP sieht in der Aufwertung einen Beleg für den Nutzen früherer Liegenschaftskäufe und kündigt für den 18. November eine Wohn-Initiative zur Stärkung der städtischen Wohnbaustiftungen an. Die Grünen begrüssen den Einsatz für gemeinnützigen Wohnraum und das Drittelsziel. Finanzvorsteher Daniel Leupi hatte zuvor das Budget für Liegenschaftskäufe nach einem negativen Ausblick der Ratingagentur S&P Global von 600 auf 150 Millionen Franken jährlich gekürzt.