Themen: Sport, Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Skateboarding wurde 2021 olympisch und ist zunehmend ein Geschäft für globale Marken, Sponsoren und Profis. Kommerz gab es schon früher, doch lokale Skateshops unterstützten die Szene direkt. Onlinehandel und grosse Anbieter setzen diese Läden unter Druck. Die Schweizer Kette Doodah schloss mehrere Filialen und verkauft heute auch szenefremde Marken. Fotograf Alan Maag sieht Sponsoren wie die Glücksspielplattform Stake kritisch, verweist aber auf den finanziellen Druck vieler Profis. Nationaltrainer Simon Stricker betont dagegen die Chancen der Professionalisierung für den Nachwuchs. Zugleich bleibt Skaten für Frauen in Teilen der Welt ein Kampf um Freiräume: In Äthiopien gründeten Sosina Challa und Meron Kok die Ethiopian Girl Skaters. In der Schweiz entstehen neben abgegrenzten Skateanlagen auch gemeinsam nutzbare Flächen, etwa in Basel und Genf.