Themen: Gesundheit, CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Sechs Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus Linken und Rechten warben am 8. Oktober 2024 in Bern gemeinsam für die einheitliche Finanzierung von Gesundheitsleistungen EFAS. Vor der Volksabstimmung vom 24. November bezifferten sie die mögliche Entlastung der Prämienzahler durch die Neuverteilung der Finanzierung auf bis zu 2,5 Milliarden Franken. Das Bundesamt für Gesundheit hielt damals eine Prämienentlastung von ungefähr 2 Milliarden Franken für plausibel. Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider erklärte später, die grosse Mehrheit der Kantone werde ab 2028 zwar mehr bezahlen müssen, dies wirke aber mechanisch dämpfend auf die Prämien. Sie versprach, die Versicherten würden den Unterschied spüren. EFAS wurde schliesslich mit 53,3 Prozent der Stimmen angenommen. Alle sechs Westschweizer Kantone lehnten die Vorlage ab.