Themen: Partei-Politik, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Acht Kandidaturen für die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat haben die Schweizer Medien überrascht. Neben der zunächst allein kandidierenden Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz meldeten sich Arnaud Amaudruz, Rémy Wyssmann, Franz Ruppen, Jean-Pierre Graber, Pierre Alain Schnegg, Marco Chiesa, Jean-Pierre Gallati und Thomas Aeschi als mögliche Bewerber. Ob der Zuger Fraktionschef Aeschi tatsächlich antritt, blieb offen. Die Einschätzungen zu den Favoriten gehen auseinander: Blick bewertet Chiesa und Gallati am besten, während Politologin Corina Schena und SRF-Redaktionsleiter Urs Leuthard Schnegg gute Chancen einräumen. Leuthard sieht auch Ruppen als möglichen Kandidaten für das offizielle Ticket. Le Temps kritisiert, die SVP sei auf Parmelins Rücktritt schlecht vorbereitet und handle bei der Kandidatensuche dilettantisch. Tessiner Kommentare verweisen auf das Fehlen eines klaren Favoriten sowie auf die geringe Zahl von Frauen und Romands unter den Kandidierenden.