Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen, Bildung
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Sursee erwartet im Budget 2027 einen Ertragsüberschuss von rund 1,7 Millionen Franken. Der Steuerfuss soll bei 1,85 Einheiten bleiben. Die Stadt führt das Ergebnis auf höhere Steuereinnahmen, Mittel aus der OECD-Mindeststeuer, Anpassungen im kantonalen Finanzausgleich sowie frühere Sparmassnahmen und die 2025 beschlossene Steuererhöhung zurück. Die künftigen Einnahmen aus der Mindeststeuer seien jedoch unsicher; bereits 2028 rechnet Sursee mit tieferen Einnahmen und weiteren Folgen der Steuergesetzrevision 2025. Gleichzeitig plant die Stadt Bruttoinvestitionen von 18,7 Millionen Franken beziehungsweise netto 17,1 Millionen. Davon sind 8,2 Millionen für den Ersatzbau des Alterszentrums St. Martin und 5,8 Millionen für die Erweiterung des Schulhauses St. Martin vorgesehen. Steigende, kaum beeinflussbare Kosten in Sozialhilfe, Pflege, Prämienverbilligung und sozialen Einrichtungen belasten den Haushalt. Im Bildungsbereich sollen höhere Personalkosten durch Ausgabenkontrolle und höhere Gemeindebeiträge weitgehend ausgeglichen werden.