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Tarifanpassungen im öffentlichen Verkehr ziehen Kritik nach sich

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Themen: Wirtschaft/Finanzen, Technologie, Klima&Energie

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Alliance SwissPass erhöht die Tarife im nationalen direkten Verkehr zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 durchschnittlich um 3,6 Prozent. Nach Gesprächen mit der Preisüberwachung fällt der Aufschlag 0,3 Prozentpunkte tiefer aus als im März angekündigt. Die Organisation begründet ihn mit höheren Personal-, Energie-, Material- und Unterhaltskosten sowie Finanzierungslücken infolge politischer Entscheide. Sie vertritt mehr als 250 Verkehrsbetriebe; regionale Tarifverbünde entscheiden weiterhin selbstständig über ihre Preise. Ein GA zweiter Klasse kostet künftig 4095 Franken und damit 100 Franken weniger als zunächst vorgesehen, jenes erster Klasse 6770 Franken. Das Halbtax wird um 5 Franken teurer, während Familien-, Kinder- und Jugendangebote weitgehend unverändert bleiben sollen. Zudem sind mehr Sparbillette geplant. Der VCS bezeichnet dies als kosmetische Korrekturen und fordert Angebotsausbau. Konsumentenschutz und IGöV verlangen mit einer Petition an Bundesrat Albert Rösti faire Preise, flexible Abos, den Verzicht auf Sparmassnahmen und eine langfristige Finanzierung.

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