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Taugt das Oberland nicht für die KI-Entwicklung?

Frutiglaender
Taugt das Oberland nicht für die KI-Entwicklung?

Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Europa

Swisscom plant in Lissabon einen neuen Standort für IT, Softwareentwicklung und Finanzen. 2027 sollen dort zunächst rund 40 Personen arbeiten, mittelfristig rund 200. Der Standort ergänzt die bestehenden Niederlassungen in Riga und Rotterdam. Gewerkschaft Syndicom und SVP kritisieren, dass Swisscom im Ausland neue Kompetenzen aufbaut, während in der Schweiz Stellen abgebaut werden. Die Debatte betrifft insbesondere Fähigkeiten in Software und künstlicher Intelligenz sowie die Rolle eines bundesnahen Unternehmens. Eine Motion von Ständerat Marco Chiesa verlangt, Mehrheitsbeteiligungen des Bundes gesetzlich daran zu hindern, Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. Die zuständige Ständeratskommission hat eine Anhörung der Swisscom begonnen. CEO Christoph Aeschlimann verweist darauf, dass Swisscom in der Schweiz rund 15'000 Mitarbeitende beschäftige und jährlich 1,6 bis 1,7 Milliarden Franken in Netz- und IT-Infrastruktur investiere. Frutigen und andere Schweizer Standorte verfügten aber nicht über genügend qualifizierte Fachkräfte zu wettbewerbsfähigen Kosten. Kundendaten blieben in der Schweiz gespeichert.

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