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«The World’s Greatest Lover»

Journal21
«The World’s Greatest Lover»

Themen: Kultur/Feuilleton, Kultur

Regionen: International, Nordamerika, Europa

Rudolph Valentino wurde mit Filmen wie «The Sheik» und «Der Sohn des Scheichs» zum ersten grossen «Latin Lover» des Stummfilms. Der 1895 im apulischen Castellaneta als Rodolfo Guglielmi geborene Schauspieler emigrierte 1913 mittellos in die USA, arbeitete zunächst als Gärtner und Tänzer und erhielt später kleinere Filmrollen. Mit «The Four Horsemen of the Apocalypse» gelang ihm 1921 ein erster grosser Erfolg, «The Sheik» machte ihn zum internationalen Star. Der Film erzählt eine heute problematisch wirkende Geschichte um einen Scheich und eine englische Touristin und enthielt am Schluss die Behauptung, die Hauptfigur sei eigentlich Engländer. Valentinos Ehen mit Jean Acker und Natacha Rambova waren konfliktreich; nach einer zu frühen zweiten Heirat wurde er wegen Bigamie festgenommen. Boulevardangriffe und berufliche Rückschläge belasteten ihn. Am 23. August 1926 starb er in Manhattan mit 31 Jahren an einem perforierten Magengeschwür. Seine Beerdigung zog Hunderttausende an.

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