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Trockenheit trifft die Landwirtschaft hart

Frutiglaender
Trockenheit trifft die Landwirtschaft hart

Themen: Klima&Energie, Umwelt, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Hitze, Wassermangel und regionale Hagelschläge haben 2026 erhebliche Schäden in der Schweizer Landwirtschaft verursacht. Von April bis August erlebte die Schweiz laut SHGroup Schweizer Hagel eine der ausgeprägtesten Trockenperioden seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1901. Hohe Temperaturen liessen die ohnehin knappen Wasserreserven in Böden und Pflanzen rasch verdunsten; Ende August kamen lokal heftige Hagelschäden hinzu. Besonders betroffen waren Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben, Sonnenblumen und Grasland. In der Viehwirtschaft führte der Futtermangel zu zusätzlichen Belastungen. Die hohe Zahl der Schadenmeldungen und die Schadenssummen bei versicherten Kulturen verdeutlichen nach Angaben der Gesellschaft die Auswirkungen des Klimawandels auf die Betriebe. Schweizer Hagel rechnet deshalb mit einem deutlich negativen Geschäftsergebnis. Auch Frankreich, Norditalien und Portugal waren von Extremwetter betroffen. Weil grossflächige Trockenheit klassische Versicherungsmodelle belastet, prüft die SHGroup Anpassungen und fördert mit HagelAdapt Bewässerung sowie Weiterbildung zur regenerativen Landwirtschaft.

www.frutiglaender.ch

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