Themen: Umwelt
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Im Raum Baar wird derzeit eine Sportwiese gezielt stark bewässert, obwohl Rasen, Wiesen und Weiden im Befallsherd des Japankäfers trocken bleiben müssen. Der scheinbare Verstoss gegen die Vorgaben des Zuger Landwirtschaftsamts gehört jedoch zur Bekämpfungsstrategie. Die feuchte Fläche soll für die invasiven Käfer besonders attraktiv für die Eiablage sein. Damit wollen die Behörden die Tiere gezielt an einen Ort locken und ihre Ausbreitung bekämpfen. Bei einer ungehinderten Verbreitung könnte der Japankäfer in der Schweiz jährlich Schäden von mehreren hundert Millionen Franken verursachen.