Themen: Partei-Politik, Iran Krieg, Demokratie
Regionen: International, Westasien, Nordamerika
Die Demokraten haben bei den US-Zwischenwahlen Repräsentantenhaus und Senat gewonnen und damit Donald Trump eine deutliche Niederlage zugefügt. Trump erklärte gegenüber Fox, er wolle mit den Demokraten zusammenarbeiten und möglichst keine Vetos einsetzen, schloss Änderungen in seiner Regierung aber aus. Zugleich räumte er ein, dass sein Vorgehen gegen Iran das Wahlergebnis beeinflusst habe: Viele Menschen hätten die kurzfristig höheren Benzinpreise nicht tragen wollen. Irans Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf wertete das Resultat als Ablehnung des Krieges. Demokraten siegten auch gegen von Trump unterstützte Kandidaten. In Texas verlor Ken Paxton gegen James Talarico; Gina Hinojosa wurde dort erste demokratische Gouverneurin seit den 1990er-Jahren. Weitere Erfolge gab es in Kansas, Maine, Georgia und Kalifornien. Barack Obama sprach von einem Votum für eine verbindende Politik und dankte Wahlhelfern beider Parteien.