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TX Group bietet journalistisch längst viel zu wenig

Inside Paradeplatz
TX Group bietet journalistisch längst viel zu wenig

Themen: Kultur/Feuilleton, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Ein Kommentator wirft der TX Group und ihrem Tages-Anzeiger vor, journalistisch zu wenig zu bieten, um neben der NZZ noch ein Abonnement zu rechtfertigen. Er widerspricht der früher von Martin Thomann vertretenen Ansicht, Auflage und Gewinn liessen sich nur durch Qualitätsverschlechterung steigern, und sieht beim Konzern einen anderen, langjährigen Abbauprozess. Besonders beklagt er den Verlust eines einst unverzichtbaren Feuilletons, eines starken Sportteils unter Fredy Wettstein sowie einer angesehenen Wirtschaftsredaktion. Auch die früheren Korrespondenten für die Westschweiz und die Svizzera italiana seien weitgehend weggespart worden. Verleger Pietro Supino habe jeden Abbauschritt als Qualitätssteigerung dargestellt oder darstellen lassen. Die Leserschaft lasse sich damit nicht täuschen, urteilt der Autor. Spitze sei die TX Group nach seiner Einschätzung weiterhin bei den Dividenden für die Eigentümerfamilie.

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