Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die UBS-Spitze soll Dollar-Derivate im Umfeld der Trump-Zölle deutlich stärker vorangetrieben haben als bisher angenommen. Die FX-Produkte, also Devisen-Angebote, hätten sich durch die Zölle zu besonders riskanten Geschäften entwickelt. Dennoch seien sie innerhalb der Bank intensiv vermarktet worden, weil sich damit offenbar wesentlich höhere Erträge erzielen liessen als mit anderen Angeboten. Im Zentrum steht dabei die Region Zürich, in der Patrick Müller das Zepter schwingen soll. Für die heiklen Produkte habe dort die klare Verkaufsdevise «Sales, Sales, Sales» gegolten. Die Darstellung legt nahe, dass die Bank bei diesen Dollar-Derivaten nicht nur einzelne Produkte anbot, sondern den Vertrieb gezielt forcierte. Unklar bleibt aufgrund der verfügbaren Angaben, welche konkreten Derivate betroffen waren, in welchem Umfang sie verkauft wurden und welche Folgen daraus für UBS oder ihre Kundschaft entstanden.