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UBS steht vor grösster Abbau-Welle aller Zeiten

Inside Paradeplatz

Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die UBS bereitet laut Informationen aus der Zürcher Finanzszene für die Wochen vor Weihnachten eine umfangreiche Entlassungswelle vor. Betroffen sein könnten insbesondere langjährige Schweizer Private Banker über 50 mit grossen Kundenportfolios. Die Bank wolle teure erfahrene Berater durch jüngere Mitarbeitende ersetzen und vertraue darauf, vermögende Kundschaft trotz Beraterwechsel halten zu können. Diese Fähigkeit zur Kundenbindung habe sie während der CS-Integration ausgebaut. Die UBS beantwortete Fragen zum geplanten Stellenabbau nicht. Mitte Jahr lag ihre weltweite Beschäftigtenzahl erstmals unter 100'000, in der Schweiz bei gut 30'000. CEO Sergio Ermotti und Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher streben ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis von höchstens 67 Prozent an. Die Herbstentlassungen dürften den Höhe- und zugleich Schlusspunkt des Abbaus nach der CS-Integration bilden. Langfristig könnten weltweit höchstens 90'000 und in der Schweiz rund 25'000 Personen für die Bank arbeiten. Für spätere Kürzungen soll auch der Einsatz von KI entscheidend sein.

insideparadeplatz.ch

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