Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Ein Sitzverlegung von UBS ins Ausland würde die neuen Schweizer Eigenmittelvorgaben laut einer internen Analyse der Bundesverwaltung kaum entscheidend entschärfen. Reuters zitierte das Dokument, wonach ein Umzug in die USA oder nach Grossbritannien die Bank Milliarden Dollar kosten könnte. Das Finanzdepartement bestätigt, im Auftrag einer Parlamentskommission mögliche Modalitäten einer Sitzverlegung geprüft zu haben, äussert sich aber nicht zum Inhalt. Für einen Umzug in die USA wäre demnach vermutlich ein neues Geschäftsmodell erforderlich; die Eigenmittel wären dabei im Wesentlichen mit den von Bern vorgesehenen Anforderungen vergleichbar. Auch London böte nur begrenzte Vorteile, weil das Schweizer Geschäft als Auslandsinvestition mit einem höheren Risikogewicht behandelt würde. In beiden Varianten wäre keine deutliche Entlastung bei den Kapitalvorschriften garantiert. UBS will Spekulationen und Einschätzungen zu solchen Fragen nicht kommentieren.