Themen: Gesundheit, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Das Universitätsspital Zürich steht wegen hoher Temperaturen in seinen älteren Gebäuden unter Druck. Während einer Hitzewelle sollen Temperaturen in Krankenzimmern gegen 30 Grad gestiegen sein. Ein Sprecher bestätigte zunächst, dass die Situation in den alten Bauten anspruchsvoll sei und man bis zum Neubau noch fünf Jahre warten müsse. Das Spital errichtet mitten in Zürich milliardenteure Neubauten und beschäftigt 11'000 Mitarbeitende. Nach einer Gegendarstellung hat das USZ jedoch bereits vor der aktuellen Hitzewelle zusätzliche Massnahmen getroffen: Mobile Ventilatoren und Klimageräte seien an Orten bereitgestellt worden, wo ihr Einsatz dringend sowie baulich, betrieblich und hygienisch möglich sei. Weitere Verstärkungen würden umgesetzt. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe prüfe zudem, wie dauerhaft erhaltene Gebäude besser gegen Hitze geschützt und gekühlt werden könnten. Das Thema habe für das USZ hohe Priorität.