Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Gilead Schweiz in Zug beschäftigt rund 70 Personen und soll laut einer anonymen Auskunftsperson seit 2025 einen erheblichen Personalabbau erlebt haben. Rund ein Dutzend Mitarbeitende hätten damals Kündigungen erhalten; auch im laufenden Jahr seien weitere Stellen betroffen, wenn auch weniger stark. Der aus Grossbritannien stammende Schweizer Länderchef ersetze erfahrene Beschäftigte laut der Quelle durch jüngere Expats, die weniger kosteten. Zudem wird ihm ein harter Führungsstil und eine hohe Loyalitätsforderung zugeschrieben. Eine Sprecherin von Gilead weist diese Darstellung zurück: Es habe keine schweren Entlassungen gegeben; Änderungen bei einer kleinen Zahl von Funktionen seien Teil des normalen Geschäftsbetriebs. Als Hintergrund nennt die Quelle steigenden Margendruck beim weltweit 17'000 Personen beschäftigenden Unternehmen. Gilead wurde mit HIV-Medikamenten gross, doch Konkurrenten hätten bei Aids-Behandlungen aufgeholt. Die Aktie schwächelt seit Februar.