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VBZ ist zur öffentlichen Gefahr geworden

Inside Paradeplatz
VBZ ist zur öffentlichen Gefahr geworden

Themen: Gesellschaft, Innen-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Autor bezeichnet die Zürcher Verkehrsbetriebe angesichts ihrer Unfallbilanz als öffentliche Gefahr. 2025 kamen bei Unfällen mit VBZ-Fahrzeugen zwei Menschen ums Leben, 687 wurden verletzt. Als Vergleich nennt er die Verkehrsbetriebe von Florenz, die bei 45 Millionen Fahrgästen an keinem tödlichen Unfall beteiligt gewesen seien. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die rechtliche Einordnung von Trams als Eisenbahn: Fussgängerstreifen über Gleise würden dadurch faktisch wie unbewachte Bahnübergänge behandelt, während Tramlenkende nach Ansicht des Autors zu wenig Sorgfaltspflichten träfen. Er verweist auf Italien, wo tödliche Verkehrsunfälle automatisch polizeilich und staatsanwaltschaftlich untersucht würden. Zudem wirft er VBZ-Führung, Behörden und politisch Verantwortlichen eine einseitige Haltung im Konflikt zwischen öffentlichem und privatem Verkehr vor. Die Darstellung ist polemisch und fordert eine stärkere Verantwortlichkeit nach tödlichen Tram- und Busunfällen.

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