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Verbände protestieren gegen Wettbewerbsnachteile wegen neuer US-Zölle

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Themen: Wirtschaft/Finanzen, Geopolitik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Nordamerika

Die USA erheben ab dem 24. Juli auf Schweizer Wareneinfuhren einen Strafzoll von 12,5 Prozent, nachdem der Übergangszoll von 10 Prozent ausgelaufen ist. Washington begründet die Erhöhung damit, die Schweiz gehe zu wenig gegen Importe von Waren aus Zwangsarbeit vor; die Regelung betrifft insgesamt 60 Länder. Economiesuisse weist den Vorwurf zurück und verweist darauf, dass Zwangsarbeit in der Schweiz verfassungs-, zivil- und strafrechtlich verboten sei. Swissmem bezeichnet die Anschuldigung als absurd, da sich Hightech-Produkte nicht mit Zwangsarbeit herstellen liessen. Verbände wie Swissmem und Swiss Medtech warnen, Schweizer Unternehmen würden gegenüber EU-Konkurrenten benachteiligt, deren Zölle in vielen Bereichen 2,5 Prozentpunkte tiefer lägen. Sie fordern bessere Standortbedingungen, neue Freihandelsabkommen und ein bilaterales Wirtschaftsabkommen mit den USA. Die Zürcher Handelskammer verlangt zudem weniger Regulierung im Kanton Zürich. Weitere US-Strafzölle bleiben wegen einer laufenden Untersuchung möglich.

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