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Verdrehte Verantwortung – Inside Paradeplatz

Inside Paradeplatz

Themen: Gesundheit, Innen-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Ein ehemaliger Herzchirurg des Universitätsspitals Zürich wirft dem USZ vor, bestätigte Missstände in der Herzchirurgie nicht wirksam aufgearbeitet zu haben. Er habe nach 16 Jahren Tätigkeit vor sieben Jahren intern schwerwiegende Vorgänge mit Namen und Belegen gemeldet, um Patienten und das Spital zu schützen. Die anschliessende Auseinandersetzung habe seine berufliche und wirtschaftliche Existenz beinahe zerstört. Obwohl wesentliche Punkte seiner Meldung bestätigt worden seien, sieht er weder Sanktionen gegen Verantwortliche noch eine Wiedergutmachung für seinen Schaden. Das USZ habe nach zunächst angestossenen Vergleichsgesprächen seine Schadenersatzforderung abgelehnt. Ein vom Spital beauftragter Medienanwalt habe seine Motive und Glaubwürdigkeit angezweifelt sowie darauf verwiesen, das USZ habe aus «Wohlwollen» auf weitere juristische Schritte verzichtet. Der Arzt versteht dies als Drohung. Seine Identität sei nicht von ihm selbst, sondern durch eine kantonsrätliche Subkommission öffentlich gemacht worden; der Presserat habe die Namensnennung kritisiert. Er bilanziert, er hätte nach der Meldung kündigen sollen, statt auf institutionelle Verantwortung zu vertrauen.

insideparadeplatz.ch

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