Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Zürcher Leaseteq AG, eine vor fünf Jahren von Anna und Joscha Rosenbauer gegründete digitale Leasingplattform, steht unter Druck. Ein Insider behauptet, Anfragen würden kaum beantwortet; zudem seien bewilligte Leasingverträge teilweise nicht ausbezahlt worden. Leaseteq weist die Vorwürfe zurück, betont ihre fortgesetzte Tätigkeit im Neugeschäft und erklärt, sie arbeite eng mit Aktionären und Partnern zusammen. Verträge mit einzelnen Händlern seien wegen einer Zunahme von Missbrauchsfällen im Schweizer Leasingmarkt zurückgezogen oder gekündigt worden. Laufende Verträge würden vereinbarungsgemäss abgewickelt, Partnergaragen verfügten über feste Ansprechpersonen und digitale Kanäle. Das Unternehmen soll zudem Schwierigkeiten haben, auf dem Kapitalmarkt neue Geldgeber zu finden. Benjamin Eisert, Partner bei Armada Investment und bisheriges Verwaltungsratsmitglied, ist laut SHAB ausgeschieden. Nach einer Seed-Runde sammelte Leaseteq in einer Series-A-Runde 8 statt der angestrebten 10 Millionen Franken ein und expandierte später nach Deutschland.