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Verschmutztes Wasser in der Limmat: So konnte es dazu kommen

TSRI
Verschmutztes Wasser in der Limmat: So konnte es dazu kommen

Themen: Umwelt, Gesundheit, Technologie

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Ein Stromausfall im städtischen Netz beschädigte in der Nacht auf Sonntag einen Schalter der Stromversorgung der Abwasserreinigungsanlage Werdhölzli. Dadurch fiel die biologische Reinigungsstufe aus. Die Anlage verfügt zwar über eine Zweiteinspeisung und Generatoren, diese konnten wegen der unterbrochenen Stromversorgung auf dem Areal nicht eingesetzt werden. Der Zulauf wurde gestoppt, doch bereits zufliessendes Abwasser verdrängte auf der Auslassseite unvollständig gereinigtes Wasser. Während etwa einer Stunde wurden rund 3000 Kubikmeter vorgeklärtes Abwasser in die Limmat entlastet. Das Verhältnis zum übrigen Flusswasser betrug ungefähr 1 zu 75 und verringerte sich flussabwärts weiter. Die Behörden warnten für Sonntag zwischen Werdinsel und Kraftwerk Dietikon vor Baden und Böötlen. Wegen der kurzen Dauer und schnellen Verdünnung sind Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit laut Entsorgung + Recycling Zürich unwahrscheinlich. Die Warnung war vorsorglich und galt nur am Sonntag.

tsri.ch

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