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Videosorveglianza, effetto deterrente «molto limitato»

cdt.ch
Videosorveglianza, effetto deterrente «molto limitato»

Themen: Innen-Politik, KI/Digital

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Der Neuenburger Professor Francisco Klauser hält die präventive Wirkung von Überwachungskameras im öffentlichen Raum für sehr gering oder gar nicht vorhanden. Bilder könnten aber helfen, Ereignisse zu rekonstruieren und Polizeieinsätze zu unterstützen. Am 24. Kongress zur urbanen Sicherheit in Bern diskutieren Fachleute auch über rechtliche und ethische Fragen. Videoüberwachung liegt in der Schweiz vor allem in der Zuständigkeit von Kantonen und Gemeinden. Der Genfer Datenschutzbeauftragte Stéphane Werly verlangt eine Rechtfertigung für Kameras und betont die Spannung zwischen Sicherheit und Privatsphäre. Aktive Kameras, die Personendaten erfassen, müssen gekennzeichnet sein; Betroffene können Zugang zu ihren Daten verlangen. Laut einer älteren Umfrage Klausers bevorzugen Befragte zusätzliche Polizeipatrouillen gegenüber Kameras. Drei Viertel akzeptierten polizeiliche Videoüberwachung, während drei Viertel jene durch Private ablehnten. Klauser sind derzeit keine Projekte zur systematischen Überwachung urbaner Räume in der Schweiz bekannt.

www.cdt.ch

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