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Vladimir Vucelic

Bajour

Themen: Bildung, Klima&Energie

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts Pantex öffnet am Sevogel-Schulhaus jeden frühen Morgen rund 80 Fenster, damit Schülerinnen und Schüler in den ersten Stunden weniger stark unter der Hitze leiden. Diese Lüftungsmassnahme wird an insgesamt 50 Schulstandorten eingesetzt. Schulleiter Matthias Henke beurteilt ihre Wirkung jedoch als durchzogen: Schon wenige Stunden später sei es im Gebäude wieder ebenso heiss wie ohne vorheriges Lüften. Bauliche Massnahmen für einen wirksameren Hitzeschutz an Schulen würden Kosten verursachen und brauchten Zeit bis zur Umsetzung. Auch die Rahmenbedingungen des Unterrichts müssten im Sommer möglicherweise an extreme Temperaturen angepasst werden. Bis solche Veränderungen realisiert sind, bleibt das Lüften während der Nacht und am frühen Morgen eine vorläufige Möglichkeit, die Hitze in den Schulhäusern zumindest zu Beginn des Tages etwas zu mindern.

bajour.ch

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